FAQ – Kieferorthopädie

Mein Kind ist schon 5 und lutscht immer noch sehr stark am Daumen. Ist das so schlimm?
Das lange Daumenlutschen kann sich nachteilig auf die Entwicklung der Kiefer und die Stellung der Zähne auswirken. Dies müsste dann anschließend durch einen Zahnarzt oder einem Kieferorthopäden korrigiert werden, was sich prinzipiell vermeiden lässt. Kommen Sie mit Ihrem Kind zu uns – es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Ihrem Kind das Daumenlutschen abzugewöhnen.

Ich bin über 30 und ich möchte meine Zähne korrigieren lassen. Da ich berufstätig bin, möchte ich nicht vor meinen Kollegen mit Zahnspange rumlaufen. Was gibt es da für Möglichkeiten?
Da gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Die von uns in den meisten Fällen favorisierte Lösung nennt sich Invisalign. Dies sind unsichtbare Schienen, die den ganzen Tag (außer beim Essen) getragen werden und durch die die Zahnstellung korrigiert werden kann.

Die Milchzähne meines Kindes sind leicht schief. Ist das so schlimm?
Das muss nicht unbedingt schlimm sein, sollte aber auf jeden Fall beurteilt werden.

Was ist eine Dysgnathie?
Eine Dysgnathie ist Fehlstellung im Kausystem. Diese kann sowohl die Zähne betreffen, als auch die Größe der Kiefer oder die Lage der Kiefer zueinander.

Ist ein Kieferorthopäde zugleich auch Zahnarzt und umgekehrt?
Ein Kieferorthopäde hat Zahnmedizin studiert und im Anschluss daran eine weitere Ausbildung zum Fachkieferorthopäden abgeschlossen. Er darf in Folge nicht mehr zahnärztlich tätig sein. Ein Zahnarzt hingegen darf sowohl kieferorthopädisch als auch  zahnärztlich tätig sein.

Kann man schiefe Zähne nur mit einer festen Spange korrigieren?
Nein. Die von uns in den meisten Fällen favorisierte Lösung sind so gut wie unsichtbare Schienen, die Sie den ganzen Tag – außer beim Essen – tragen und durch welche Ihre Zähne an den richtigen Platz geschoben werden.

Was ist Invisalign?
Invisalign ist ein Behandlungssystem, bei dem Zahnfehlstellungen korrigiert werden.  Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite www.invisalign.de

Kostet die kieferorthopädische Behandlung was?
In den meisten Fällen ja. Wir beraten Sie gern darüber, ob Ihr Kostenträger einen Teil der Behandlung übernimmt.

Wann sollte ich bei meinem Kind mit der kieferorthopädischen Behandlung beginnen?
Das kann sehr unterschiedlich sein und kommt ganz auf die vorliegende Situation an. In den meisten Fällen beginnt die Behandlung allerdings zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.

Bionator Was ist das?
Der Bionator ist ein kieferorthopädisches, herausnehmbares Gerät, welches auf sehr sanfte Weise die Kiefer- und Zahnfehlstellungen korrigiert und für eine gute Entwicklung der Zahnbögen sorgt. Dabei wird in der Wachstumsphase der Kinder und Jugendlichen zusätzlich ein positiver Einfluss auf die Körperhaltung genommen. Da das Gerät in einer frühen Wachstumsphase eingesetzt wird lassen sich dadurch Zahnentfernungen häufig ganz vermeiden. Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.gzm.org/files/fehlbiss.pdf

Was ist der Unterschied zwischen einer losen und einer festen Spange?
Die lose Zahnspange hat einen anderen Einsatzbereich als die feste Zahnspange. Mit loser Klammer wird in der frühen Phase des Zahnwechsels für eine gute Entwicklung der Kiefer und Zahnbögen gesorgt. Die feste Zahnspange kommt erst am Ende des Zahnwechsels zum Einsatz und kann Zähne sehr genau und vorhersehbar in ihrer Stellung korrigiert werden. Voraussetzung dafür ist eine sehr gute Mundhygiene bei den tragenden Kinder und Jugendlichen.

Müssen Zähne immer gezogen werden, wenn der Kiefer zu eng ist?
Nein. Wichtig ist eine frühzeitige Beurteilung der Situation ab dem sechsten Lebensjahr. Durch frühzeitige wachstums- und entwicklungsfördernde Maßnahmen kann die Entfernung von Zähnen häufig vermieden werden.

Wann sollte sich ein Kind von seinem Schnuller trennen?
Wir empfehlen, dem Kind mit 3 Jahren den Schnuller abzugewöhnen. Dabei unterstützen wir Sie gerne.

Mein Kind lispelt. Kann dies die Zahnstellung beeinflussen?
Ja. Dies kann durchaus der Fall sein, wenn die Zunge sich gegen oder zwischen die Zähne presst. Bei der sogenannten ”Myofunktionellen Therapie” wird, in Zusammenarbeit mit einem Logopäden, den Kindern die richtige Lautbildung im Zusammenhang mit der richtigen Zungenlage beigebracht.

Mein Kind hat immer einen offenen Mund, was kann man tun?
Ihr Kind atmet dann wahrscheinlich durch den Mund und nicht durch die Nase. Dies kann viele unterschiedliche Gründe haben. In Zusammenarbeit mit einem Hals- Nasen- Ohrenarzt und einem Logopäden sollte geklärt werden, ob bei ihrem Kind die Nasenatmung nicht möglich ist und woran dies liegt.

Mein Kind hat häufige Mandelentzündungen. Hat dies etwas mit den Zähnen zu tun?
Bei häufigen Mandelentzündungen sollte die Zahngesundheit abgeklärt werden. Durch ein falsches Muskelgleichgewicht zwischen Zunge, Lippen und Wange atmen viele Kinder vermehrt durch den Mund und leiden dann häufig an Mandelentzündungen. Dies lässt sich erfolgreich behandeln.

Die Polypen sind mehrfach entfernt worden und kommen immer wieder. Kann der Zahnarzt helfen?
Wenn die Polypen immer wieder kommen, ist die Ursache für deren Entstehung nicht erfolgreich behandelt oder behoben. Ganzheitliche Zahnärzte sehen die Ursachen dafür unter anderem in einer Fehlentwicklung des Mundraumes. Dies lässt sich abklären und in Zusammenarbeit mit einem ”naturheilkundlich” denkenden HNO-Arzt erfolgreich behandeln.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Biss und Haltung bzw. der Wirbelsäule?
Die Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer, im Sinne von Vorbiss oder Rückbiss, setzt sich fort bis in die Wirbelsäule. Die Stellung der beiden Kiefer zueinander beeinflusst die Stellung der Halswirbelsäule und damit die Haltung Ihres Kindes. Wenn Ihr Kind z.B. einen zu weit zurückliegenden Unterkiefer hat, kann durch eine Behandlung mit einem Bionator der Unterkiefer in die richtige Richtung entwickelt werden. Gleichzeitig richtet sich die Halswirbelsäule auf und die aufrechte Haltung wird gefördert.

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